Konzepte

Ambulante Konzepte

Hier finden Sie unsere aktuellen Zukunftsprojekte im ambulanten Bereich.

  • Personalisierte Medizin
  • Versorgung 4.0
  • Ganzheitlichkeit

Personalisierte Medizin und Medikamente aus dem 3D-Drucker

Die Bekämpfung von Krebs ohne Nebenwirkungen ist bald ebenso denkbar wie individuell hergestellte Medikamente. Während die Techniken dafür (vgl. BioNTech) mittlerweile weit fortgeschritten sind, ist die praktische Anwendung noch fast nicht möglich.

Ein hohes Maß an Individualisierung und Personalisierung ist erforderlich: Jeder Krebs benötigt sein spezielles Behandlungskonzept.

Auch in anderen Feldern der Medizin werden Medikamentengaben zunehmend individualisierter: Für mehr Wirkung, weniger Nebenwirkung und keine Wechselwirkung.

Anstatt 20 verschiedene Tabletten nur noch 1 – direkt aus dem 3D-Drucker und perfekt auf mich abgestimmt. Entsprechende technische Möglichkeiten gibt es bereits. Jetzt geht es um die Etablierung in der praktischen, ambulanten Umsetzung.

Versorgung 4.0

Die letzten 20 Jahren haben wir mit zahlreichen Partner vergeblich versucht, Krankheitsverläufe positiv durch Prävention, strukturierte Behandlungsprogramme (DMP), integrierte Versorgung und Gesundheits-Management zu beeinflussen.

Die Idee war begeisternd: Durch bessere Versorgung den Krankheitsfortschritt bremsen, ein normnahes Leben ermöglichen und Leid verringern – und noch Einsparungen durch weniger Komplikationen, Krankenhausaufenthalte, Progression zu erzielen.

Wir müssen feststellen, dass uns das global gesehen nicht gut gelungen ist. Wir können das Leben chronisch kranker Menschen palliativ (also ohne Aussicht auf Heilung) jahre- oder jahrzehntelang verlängern. Den Krankheitsverlauf selber konnten wir aber für die meisten Patient*innen nicht positiv beeinflussen. Die Kosten für chronische Krankheiten explodieren. Auch digitale Gesundheitsanwendungen (DIGA) und Apps haben bislang nicht den erhofften Durchbruch erbracht.

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Unter Versorgung 4.0 verstehen wir die Abkehr von primär telefon-basierten Interventionsprogrammen, dem isolierten Einsatz von Digitalanwendungen / Apps, den gießkannenartig eingesetzten DMP und den weder auf das Individuum noch die Zielgruppe zugeschnittenen Angeboten.

Wie wollen wir das angehen? 

Wir haben jahrelange Erfahrungen und Daten zu praktisch allen chronischen Volkskrankheiten (siehe Beitrag unter Patient*innen). Daraus wollen wir mit unseren Partnern aus GKV/PKV aber auch aus Ärzteschaft & Klinik – evtl. sogar unter Einbeziehung der Pharma- und MedTech-Industrie (und anderer Partner z.B. aus dem kommunalen Raum) wirklich neue Versorgungs-Ansätze schaffen:

  • Attraktiv und einfach für den Patienten
  • Möglichst persönlich vor Ort
  • Unter ergänzendem Einsatz digitaler Lösungen
  • Individuell und ganzheitlich (unter Einbeziehung der psychisch-seelischen Komponente)


Für solche Ansätze braucht es den Mut aller Beteiligten und den Willen und die Bereitschaft wirklich etwas nachhaltig und groß skaliert verändern zu wollen. Die große Mehrheit der Marktteilnehmer wird und will diese Voraussetzungen nicht mitbringen, was auch nicht zu verurteilen ist.

Unser Ziel ist eine „Allianz der Willigen / der Gestalter“ um wirklich neue Versorgungsansätze in Umsetzung zu bringen.

Ganzheitlichkeit

Hochspezialisierung in der Medizin ist erforderlich, um die zahlreichen Innovationen auch in die Anwendung bringen zu können. Zu oft gerät dabei aber der Mensch als Ganzes aus dem Blick. Viele Menschen leiden nicht nur an einer Krankheit. Zudem kann eine gute Behandlung körperlicher Beschwerden kaum gelingen ohne Einbeziehung des psychischen Wohlbefindens.